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Vom Inferno zum ParadiesEine Lange Nacht über Dante und die „Göttliche Komödie“

Die meisten kennen Dantes „Göttliche Komödie“ dem Namen nach. Wer aber hat sie tatsächlich gelesen? Und doch fasziniert das Werk des in Florenz geborenen Dichters seit 700 Jahren die Menschen weltweit durch seine dichterische Kraft und Schönheit.

Entstanden ist die „Divina Commedia“ zwischen 1306 und 1321 in den langen Jahren seines Exils. Vollendet hat Dante sein Werk kurz vor seinem Tod. Er stirbt am 14. September 1321 in Ravenna. Die „Lange Nacht“ nimmt den Hörer mit auf den so sprach- wie bildermächtigen Weg durch seine „Divina Commedia“ und begleitet den Dichter durch die düsteren Schrecknisse des „Inferno“, die Läuterungen des „Purgatorio“ und die Schönheit des „Paradiso“. Unterwegs begegnet der Hörer so bekannten Gestalten wie den unglückselig Liebenden Francesca da Rimini und Paolo, wird Zeuge seines Wiedersehens mit Beatrice, der Frühverstorbenen und unsterblichen Liebe Dantes. Zugleich erlebt er den Dichter als eine wegweisende Gestalt im Übergang vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit und als scharfen Kritiker seiner Zeit, der sein Werk mit dem erklärten Ziel geschrieben hat, „die Lebenden aus dem Zustand des Elends herauszuholen und sie zum Zustand des Glücks hinzuführen“.

Vom Inferno zum Paradies
Eine Lange Nacht über Dante und die „Göttliche Komödie“
Von Astrid Nettling
Regie: Burkhard Reinartz
(Wdh. v. 11./12.09.2021)

© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 28.6.2025

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