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„Walking Shoes“ – Erinnerungen an den Baritonsaxofonisten Gerry Mulligan mit Bert Noglik

Mit Titeln wie „Walking Shoes“ und „My Funny Valentine“ hat er sich in das kulturelle Gedächtnis eingebrannt. Der Baritonsaxofonist Gerry Mulligan wusste seinem Instrument eine zuvor ungeahnte Leichtigkeit einzuhauchen.

1951, im gleichen Jahr, in dem Jack Kerouac seinen Roman „On the Road“ fertigstellte, trampte Gerry Mulligan nach Kalifornien, wo er mit dem kongenialen Trompeter Chet Baker zusammentraf.

Das pianolosen Quartett der beiden wurde zum Inbegriff eines vom Jazz beflügelten Lebensstils: relaxt, leicht unterkühlt und von lässiger Eleganz. Bereits Ende der vierziger Jahre hatte sich Gerry Mulligan als Arrangeur einen Namen gemacht. Damals zählte er in New York zum Kreis der Musiker, die Miles Davis für sein Capitol Orchestra engagierte und deren Einspielung „Birth oft the Cool“ einer ganzen Stilrichtung im Jazz den Namen gab. Mulligan war bis in seine letzten Lebensjahre hinein musikalisch aktiv. Er starb vor 25 Jahren am 20. Januar.



© NDRKultur, Jazz – Round Midnight, 20.1.2021

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