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„Ich hab mich nie wieder so frei gefühlt“ – David Bowie in Berlin.

 Von 1976 bis 1978 lebte David Bowie in Westberlin. Im Hansa-Studio direkt an der Mauer nahm er zwei seiner wichtigsten Alben auf – eins davon mit dem Über-Hit „Heroes„. Von Christian Möller

Mitte der 70er Jahre war Bowie auf dem Höhepunkt seiner Karriere – und gleichzeitig ziemlich am Boden. Sein Speiseplan bestand aus Milch, Koks und Paprika. Er hatte Paranoia-Anflüge. Und konnte den Rock’n’Roll-Zirkus nicht mehr ertragen. Er wollte raus. Und musikalisch noch mal bei null anfangen. In Westberlin war das möglich. Statt in einer schicken Villa wohnte er in einer ranzigen Altbauwohnung, zeitweilig zusammen mit seinem Kumpel Iggy Pop. Und wenn er mit dem Hollandrad durch den Kiez fuhr, im SO 36 tanzen ging oder in der Eckkneipe sein Bier trank, konnte er das unbehelligt tun. Die Berliner ließen ihn in Ruhe. In der geteilten Stadt tankte er neu auf. Und erlebte zwei seiner glücklichsten Jahre. Wie er selbst sagte: „Ich hab mich nie wieder so frei gefühlt wie in Berlin.“

 

 


David BowieAndreas Fröhlich
Tony ViscontiJohannes Flachmeyer
Iggy PopDaniel Brunet
Edu MeyerFlorian Anderer

sowie:
Anna Böttcher, Gerd Grasse, Bettina Kurth, Johanna Marx, Iggy Pop (O-Ton), Edu Meyer (O-Ton), Claudia Skoda (O-Ton), Jim Rakete (O-Ton), Wolfgang Müller (O-Ton), Esther Friedman (O-Ton), Thilo Schmied (O-Ton), Edgar Froese (O-Ton)
Von Christian Möller
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Natalie Szallies
Produktion: WDR 2015/

© Produktion: WDR 2015

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