100 Jahre Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin „Orchester der ersten (Funk-)Stunde“
Am 29. Oktober 1923 startete der deutsche Rundfunk. Otto Urack versammelte an diesem Tag ein 25-köpfiges Ensemble vor dem Mikrofon: die Keimzelle des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, das den zweiten Weltkrieg, den Mauerbau und die Wiedervereinigung erlebt. Von Elisabeth Hahn.
Am Abend des 29. Oktobers 1923 geht der deutsche Rundfunk im Vox-Haus auf Sendung. Als erstes Musikstück erklingt ein Arrangement von Fritz Kreisler mit dem Cellisten Otto Urack, am gleichen Abend versammelt er vor dem Mikrofon ein 25-köpfiges Ensemble: die Keimzelle des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin.
Die junge Weimarer Republik befindet sich im Herbst 1923 auf einem Höhepunkt ihrer Krise. Doch inmitten der Hyperinflation und politischer Spannungen wird Mediengeschichte geschrieben. Im Juni 1925 wird das Kammer-Ensemble zum Sinfonieorchester.
© Deutschlandfunk, Musikszene, 17.10.2023
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