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„50 Jahre nach Neil Armstrong“ Warum es einen neuen Wettlauf zum Mond gibt Von Raphael Smarzoch

Über 500 Millionen Menschen haben die erste bemannte Mondlandung 1969 im Fernsehen verfolgt. Im „Space Age“ war die Begeisterung für die Raumfahrt grenzenlos. Die USA und die Sowjetunion versuchten sich beim Wettlauf ins All gegenseitig zu übertrumpfen.

Von Raphael Smarzoch

Nachdem die NASA das Apollo-Programm beendet hatte, wurde es ruhiger um die Mondraumfahrt. Schlagzeilen machten eher Sonden auf dem Mars. In letzter Zeit wird der Erdtrabant aber wieder attraktiver. Die USA, Europa, Indien, Japan, Russland und China – alle wollen (wieder) zum Mond fliegen. Schon in fünf Jahren könnte es eine Mondstation geben. Wissenschaftler träumen sogar von einem „Moon Village“, in dem Kollegen aus verschiedenen Ländern zusammen forschen. Im Gegensatz zu den 1960er und 1970er Jahren geht es aber nicht nur um ein technologisches Kräftemessen zweier Großmächte. Heute stehen wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Im radioFeature erinnert sich Harro Zimmer, der die Mondlandung live kommentierte, an das Ereignis vor 50 Jahren. Astronauten und Wissenschaftler beantworten die Frage, welche Rolle der Mond für die Raumfahrt der Zukunft spielt. Es geht um Teleskope auf der dunklen Seite des Mondes, ein Sprungbrett ins All und Superbrennstoffe.

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© Bayern2, Feature, 22.12.2019

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