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„Vatersein“ Eine Selbstbefragung. Von und mit Philipp Lemmerich

Ein Mann, der Autor, wird Vater. Er will ein „neuer Vater“ sein − weich, empathisch, präsent. Aber wie geht das? Und was heißt Gleichberechtigung eigentlich konkret, wenn das Kind schreit und sich der Abwasch stapelt?

„Neue Väter braucht das Land“, forderte Ursula von der Leyen bei der Einführung des neuen Elterngelds 2007. Heute, 15 Jahre später, nehmen immer noch nur 40 Prozent der Väter Elternzeit. Ein Großteil der Care-Arbeit wird von den Müttern übernommen, damals wie heute. Aber es gibt auch Väter, die es ernsthaft versuchen wollen, ein „neuer Vater“ zu sein. Für die gleichberechtigte Elternschaft mehr ist als nur ein kompliziert klingendes Schlagwort, die sich gegen alte Rollenmuster wehren. Wie geht es ihnen? Woran wachsen, woran scheitern sie? Der Autor begleitet sich und seine kleine Familie im Werden. Das erste Lebensjahr: Freude und Überforderung, Streit und Versöhnung, laute und leise Töne. Dazu eine Reise in die eigene Vergangenheit, um die Zukunft besser zu verstehen. Und immer wieder die Frage: Welcher Vater werde ich sein?



Vatersein
Eine Selbstbefragung
Von und mit Philipp Lemmerich
Regie: Matthias Kapohl
Produktion: Deutschlandfunk 2023

© Deutschlandfunk Kultur, Feature, 22.4.2023

Philipp Lemmerich, geb. 1988, arbeitet als freier Journalist mit den Schwerpunkten Reportage und Feature für Hörfunk und Fernsehen. Seine Recherchen wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Förderpreis. Zuletzt erschienen: „Lizenz zum Prügeln? − Polizeigewalt in Frankreich“ (SWR/DLF 2021).

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Ein Kommentar zu „„Vatersein“ Eine Selbstbefragung. Von und mit Philipp Lemmerich

  • Benjamin

    Sehr geehrter Herr Lemmerich, herzlichen Dank für Ihren Podcast über Ihre Erfahrungen über das Vatersein. Ich habe mich in ganz vielen Dingen wieder erkannt – mein Sohn ist mittlerweile 24 Jahre alt. Ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Tod Ihres Vaters decken sich 1 zu 1 mit den meinigen. Ein tröstlicher Gedanke war und ist für mich immer, dass das Leben weitergeht – das eigene Ende jedoch absehbar ist.

    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.

    Grüsse aus Zürich

    Benjamin

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