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„Kompromisslos und weltoffen“ György Ligeti als Hochschullehrer in Hamburg

Von Egbert Hiller. György Ligeti, Jahrgang 1923, war als Lehrer hochgeachtet und gefürchtet. Von 1973 bis 1989 leitete er eine Kompositionsklasse an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Stilistisch höchst verschiedene Komponisten gingen aus ihr hervor. Avantgarde um der Avantgarde willen lehnte der Kompositionslehrer strikt ab, ebenso die ideologische Vereinnahmung von Musik. Stets wollte er mit seinen Klängen menschliche Regungen reflektieren – und das erwartete er auch von seinen Schülern. Einzigartig war zudem die Weltoffenheit in der Ligeti-Klasse, betont Wolfgang Andreas Schultz, der langjähriger Assistent von Ligeti war. Autor Egbert Hiller sprach mit ihm sowie mit Friedrich Jaecker und Georg Hajdu, der an der Hamburger Hochschule vor kurzem ein „Ligeti-Zentrum“ einrichtete.



© Deutschlandfunk, Atelier neuer Musik, 27.5.2023

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