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„Meister aller Klänge“ György Ligeti zum 100. Geburtstag

Von Matthias Richard Entreß. Klangflächenmusik hat ihn berühmt gemacht, aber als Komponist und Lehrer hat György Ligeti aus Wissenschaften und Kulturen rund um die Welt geschöpft.

György Ligeti, geboren 1923, hat in einer Zeit, in der sich die meisten Komponisten in Mitteleuropa um regelhafte Strukturen oder extremen Expressionismus bemüht haben, nach all dem gesucht, was Musik noch sein kann, nach diesen Phänomenen. Er erfand selbst welche und fand sie sowohl bei Außenseitern der Szene als auch in außereuropäischen Traditionen. In seinen letzten Lebensjahrzehnten integrierte er diese Erfahrungen – und zunehmend die Nachklänge seiner ungarisch-rumänischen Herkunft – organisch in seinen Werken. Seine Neugier pflanzte er seinen Studentinnen und Studenten ein und lehrte sie das Lernen. Manfred Stahnke, Wolfgang von Schweinitz und Andreas Schultz erinnern sich.



© Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 23.5.2023

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