Musiktipps

Kamasi Washington mit „Fearless Movement“ – Mehr ist mehr

Kamasi Washington und der überschwängliche Kollektivsound auf „Fearless Movement“. Bei der Tradition bedient sich Kamasi Washington nach Kräften, Traditionalismus jedoch kann man ihm, anders als ein paar Jahrzehnte zuvor den „Young Lions“ wie Wynton Marsalis oder Joshua Redman, nicht vorwerfen. Von Stefan Michalzik.

Der aus Los Angeles stammende Tenor- und Altsaxofonist wirkte am epochalen Album „To Pimp a Butterfly“ des Rappers Kendrick Lamar mit. Nach der Veröffentlichung seines drei CDs umfassenden Debüts „The Epic“ (2015) avancierte Washington dann rasch zur Leitfigur eines neuen Jazzverständnisses, das vor allem auch bei einem jungen, zum Teil eher popaffinen Publikum Resonanz fand. Jazz als Basis für integrative Musik, in der sich Kulturen und Stile treffen.




© Frankfurter Rundschau, Kultur, Musik, 13.06.2024

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