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Debütalbum „Die Mausis“: Mundwinkel in die Höhe treiben

Von Johanna Schmidt. Das Duo „Die Mausis“ stellt sich mit dem Album „In einem blauen Mond“ vor. Sie kontrastieren wohlige Zweisamkeit zu Ängsten und anderen Fiesheiten.

Die durchschnittliche Entfernung der Erde zum Mond beträgt 384.405 Kilometer. Luftlinie deutlich näher zusammen liegen da die pfälzische Gemeinde Herxheim und der nordfriesische Sehnsuchtsort St. Peter-Ording mit etwa 575 Kilometern Distanz. Von letztgenannter Gemeinde bis nach Eckernförde, bei Kiel an der Ostsee sind es wiederum nur etwa 80 Kilometer. Sollte man diesen überschaubaren Weg auf sich nehmen, könnte dort das „Mauseum“, ein Museum der Maus in Kunst und Kitsch, besucht werden.



Damit sind die wichtigsten Punkte abgesteckt, die es zur geografischen Einordnung des Debütalbums „In einem blauen Mond“ des Duos „Die Mausis“ bedarf. Die Mausis, das sind Stella Sommer, die zuletzt vor allem solistisch unterwegs war (bekannt aber auch als Sängerin und Komponistin der Band Die Heiterkeit), sowie der Künstler Max Gruber alias Drangsal. Musikalisch lässt sich die unterschiedliche Ausrichtung der beiden Mu­si­ke­r:in­nen nur schwer in Kilometern messen, aber man kann ihre je eigenen Entwürfe ja beschreiben.



© TAZ, Kultur, Musik, 8.8.2024

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