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Tod und Teufel: Die Neue Musik und der Film

Was hat Neue Musik im Film zu suchen? Darf sie nichts anderes als Grauen und Gespenster beleuchten? Mitnichten! Das Verhältnis ist viel subtiler. Da gibt es Leute wie Henry Mancini, der nicht gerade als Neutöner bekannt ist, aber mit im Vierteltonabstand gestimmten Klavieren experimentiert.

 

Da gibt es traditionelle Scores, in die neue Spieltechniken einbrechen, da gibt es die Vorliebe mancher Filmkomponisten für Versatzstücke aus der Geschichte, da gibt es die Peitsche des Mainstreams, die es dem Neuen nicht leicht macht. Da gibt es aber auch Komponistinnen wie Olga Neuwirth, die auch in der Filmmusik, die sie schreiben, up to date sind. Eine Spurensuche mit dem Komponisten und Hochschuldozenten Kurt Widorski.

 

© SRF 2, Musik unserer Zeit, 4.4.2018

In der Sendung gespielte Musik:

Hans Zimmer: Gladiator

Helmut Lachenmann: Double für Streichorchester

Bernard Herrmann: Psycho. Music from the Original Motion Picture Soundtrack.

Dmitri Schostakowitsch: The Gadfly. Filmmusik op. 97

Olga Neuwirth: Original soundtrack to Goodnight Mommy

John Williams: Indiana Jones – Raiders of the Lost Ark

Jerry Goldsmith: Planet of the Apes

Henry Mancini: Wait Until Dark

György Ligeti; Lux aeterna
(Stanley Kubrick: 2001 – A Space Odyssey)

Krzysztof Penderecki: Symphony No. 3 / Passacaglia
(Martin Scorsese: Shutter Island

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