Extra fĂĽr den Anlass wurde ein StĂĽck beim in Berlin lebenden Tschechen OndĹ™ej Adámek in Auftrag gegeben. Der bringt in…
Georges Aperghis ist ein aufmerksamer Beobachter. Er beobachtet seine Umwelt, seine Mitmenschen, die aktuelle politische Lage, das Komische und das Verborgene, und er hat die Musiker von Ensemble Musikfabrik beobachtet, denen er sein neues Werk „Intermezzi“ auf den Leib geschrieben hat.
Mit jedem der Musiker fĂĽhrte der Komponist Einzelgespräche ĂĽber ihre musikalischen WĂĽnsche und Vorstellungen und brachte diese EindrĂĽcke in seine ganz eigene musikalische Sprache. „Intermezzi“ – ein Kompositionsauftrag der musica viva, gefördert von der Kunststiftung NRW im Rahmen von Campus Musikfabrik – ist ihnen gewidmet.
Aperghis‘ Musik ist immer auch geprägt durch seine Arbeit mit Sprache und mit Schauspielern, gilt er doch als BegrĂĽnder des französischen Musiktheaters; 1976 rief er seine eigene Gruppe Atelier Théâtre Et Musique ins Leben, die er bis 1997 leitete. Der Mitschnitt vom 17. März 2018 beginnt mit älteren Werken von Aperghis aus den Jahren 1978 bis 2006, StĂĽcke fĂĽr kleine, intime Besetzungen, die in musikalischen Miniaturen eine je eigene Geschichte erzählen.
Georges Aperghis:
„Faux mouvement“;
„Ă€ bout de bras“;
„Fuzzy-Trio“;
„RĂ©citation 9“;
„Requiem furtif“;
Trio;Â „Intermezzi“ (UrauffĂĽhrung)
Aufnahme vom 17. März 2018
© Bayern Klassik, 5.4.2018


