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Irre Gärten – Mit Jorge Luis Borges durchs Labyrinth

Von Andra Joeckle. Die Textwelten des Schriftstellers Jorge Luis Borges verzweigen sich ins Unübersehbare. Auf einer der Inseln Venedigs kann man sich ganz real in ihnen verlaufen.

Der argentinische Autor Jorge Luis Borges kultivierte wie kein zweiter Schriftsteller die Denkfigur des Labyrinths. Angeregt durch Borges’ Erzählung „Der Garten der Pfade, die sich verzweigen“ – in der Buch und Labyrinth eins sind – entwarf Randoll Coate, ein britischer Geheimdienstler und Diplomat  ein Labyrinth in Form eines offenen Buchs. Auf der Insel San Giorgio Maggiore in Venedig wurde es mit dreitausend Buchsbaumbüschen angelegt. Sprechende Motive wie Sanduhr, Blindenstock oder Tiger locken den Besucher ins Innere und lassen ihn auf geistesabenteuerlichen Wegen in die Irre gehen.

Irre Gärten – Mit Jorge Luis Borges durchs Labyrinth
Von Andra Joeckle
Redaktion im WDR Adrian Winkler
DLF Kultur 2022

© WDR 3, Kulturfeature, 9.8.2025

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