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Hätte ich bloß niemals Spotify abonniert! Ein Angebot, das man ablehnen kann

Von Konstantin Nowotny (Freitag). Musiker*innen erhalten von Spotify kaum Geld, und Gründer Daniel Ek investiert 600 Millionen Euro in ein Militär-Startup. Soll man jetzt den Streaming-Anbieter wechseln? Unser Autor hat eine noch bessere Idee.

Hätte mir vor einigen Jahren jemand erzählt, dass es einmal möglich sein werde, fast die gesamte Musik der Welt jederzeit abrufbereit bei sich zu haben, wäre ich ungläubig gewesen. Ungläubig zunächst, dann vermutlich euphorisch und dann energisch: Wie viel soll das kosten, wo muss ich bezahlen, wie kann ich dieses Angebot bitte schnellstmöglich haben?

Heute weiß ich: Spotify erhöht die Preise für ein Abo gerade von 10,99 auf 12,99 Euro im Monat. Über 100 Millionen Songs bietet der Streaming-Riese laut eigenen Aussagen für diesen Preis an, immer und überall da verfügbar, wo ein geladener Smartphone-Akku und mobiles Internet vorhanden sind. Hinzu kommen mehrere Millionen Podcast-Folgen, Hörbücher und ein überraschend schlauer Algorithmus, der Musik kuratiert und empfiehlt.

© der Freitag, Kultur, 16.8.2025

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