Jazztime: Alex Koo
Ein Porträt von Ssirus W. Pakzad (BR Klassik). In seiner Heimat wurde der Pianist Alex Koo erst als Wunderkind gehandelt, dann als enfant terrible bezeichnet. Mit beiden Begriffen kann der Belgier mit japanischen Wurzeln herzlich wenig anfangen.
Mit beiden Begriffen kann der Belgier mit japanischen Wurzeln herzlich wenig anfangen. Er macht unbeirrt Musik, die manchmal ganz fragil und melancholisch gefärbt, mal aufreibend und sehr energetisch tönt. Fast immer erzählen seine Kompositionen Geschichten. Etwa die von den Methoden, mit denen Wale Beute machen. Auf seinen bisherigen Alben war Alex Koo meist von belgischen Kollegen umgeben – oft aber lädt er prominente amerikanische Gäste dazu, wie die Trompeter Ambrose Akinmusire und Ralph Alessi oder den Saxofonisten Mark Turner.
© BR Klassik, Jazztime, 12.6.2026
Alex Koo: „Hey Man, We Should Play Sometime“ (Alex Koo Derudder)
Alex Koo: „Eagle of the Sun“ (Alex Koo Derudder)
Alex Koo/Attila Gyárfás/Ralph Alessi: „Ready, Set, Go“ (Alex Koo Derudder)
Alex Koo/Mark Turner/Ralph Alessi: „Funeral March“ (Alex Koo Derudder)
Alex Koo: „Sonar“ (Alex Koo Derudder)
I.F.O.: „Crack“ (Alex Koo Derudder, Attila Gyárfás)
Alex Koo: „Dance of Hope“ (Alex Koo)
Alex Koo/Mark Turner/Ralph Alessi: „The Lone Wanderer“ (Alex Koo Derudder)