ACHT BRÜCKEN – MUSIK FÜR KÖLN: SPIRITUELLE ERÖFFNUNGSKONZERTE + Porträt: Galina Ustwolskaja
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Das DITIB Sufi-Ensemble beginnt mit traditionellen Klängen und Gesängen jener mystische Glaubens- und Lebensform, die Meditation, Musik und Tanz mit der Lehre des Koran verschmolzen hat. Eher spirituell als religiös: So sah Galina Ustwolskaja ihre Musik. Die Russin hat neben christlichen Texten auch archaische Beschwörungsformeln in ihr Werk integriert. Das Ensemble Musikfabrik stellt die diesjährigen Porträt-Komponistin des Festivals in zwei Konzerten mit mehreren Werken vor und kontrastiert sie mit Uraufführungen von Hosokawa: Der Japaner schlägt seit 25 Jahren eine Brücke von Ost nach West.
Buhurizade Mustafa Itri Efendi u. a.
Traditionelle Sufi-Musik
Galina Ustwolskaja
Großes Duett für Violoncello und Klavier
Sinfonie Nr. 4 „Das Gebet“
für tiefen Alt, Trompete, Tamtam und Klavier, Text von Hermannus Contractus
Sinfonie Nr. 5 „Amen“ („Vater unser“)
für Rezitator, Oboe, Trompete, Tuba, Violine und Holzwürfel nach Texten aus der Bibel
Sinfonie Nr. 3 “Jesus Messias, errette uns!“
für Sprecher und Orchester. Text von Hermannus Contractus
Toshio Hosokawa
Neues Werk für Quintett
Neues Werk für Oboe solo
Stephanie Lesch, Alt
Lucas Singer, Sprecher und Gesang
Peter Veale, Oboe
Benjamin Kobler, Klavier
Dirk Wietheger, Violoncello
DITIB Sufi-Ensemble
Ensemble Musikfabrik
Leitung: Christian Eggen
Redaktion: Werner Wittersheim
Moderation: Ulrike Froleyks
Porträt: Galina Ustwolskaja
Gerade einmal 25 Werke hatte Galina Ustwolskaja in ihren offiziellen Werkekanon aufgenommen, als sie im Alter von 87 Jahren starb. “Acht Brücken“ würdigt die in sich gekehrte und selbstkritische Schostakowitsch-Schülerin mit einem Festivalübergreifenden Programmschwerpunkt. Tuula Simon porträtiert die Komponistin.