Anna Reivilä – Bond – Scandinavian landscape and Japanese rituals !!!
„Bindung“ Nach japanischen religiösen Zeremonien symbolisieren Seile und Bindungen die Verbindung zwischen den Menschen und dem Göttlichen, als Mittel zur Identifizierung von heiligem Raum und Zeit.
Inspiriert von Nobuyoshi Arakis Bildern und ihrer Mischung aus roher Gewalt und Schönheit, untersuche ich die Beziehung zwischen Mensch und Natur, indem ich mich auf die japanische Fesselungstradition beziehe. Das japanische Wort für Fesselung, kinbaku-bi, bedeutet wörtlich „die Schönheit der festen Bindung“. Es ist ein empfindliches Gleichgewicht zwischen dem Zusammenhalten und dem drohenden Zerbrechen.
Ich suche nach Räumen, in denen sich die Elemente der Natur zu interessanten natürlichen Spannungen verbinden, und führe diesen Dialog durch meine Interpretationen fort, indem ich diese einheimischen Formen ausdehne, umwickle und an ihnen ziehe. Ich schaffe ein neues Gefühl von Volumen aus den vorhandenen Komponenten.
Die Verwendung von Seilen als Linien ist meine Form des Zeichnens. Die Linien erzeugen Interaktionen und stellen Verbindungen zwischen den Elementen her – eine Neuinterpretation der Landschaft. Diese dreidimensionalen Zeichnungen sind physisch instabil – sie existieren nur für den Moment. Indem ich den Prozess festhalte, wird die Fotografie Teil des Werks.