Atonal-Festival 2016: In der Kathedrale der Entfremdung + Videos
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Gemeinsam allein und Körper sein. Am Sonntag ging in Berlin nach fünf Tagen das gut besuchte Atonal-Festival zu Ende
Von Philipp Rhensius
Wir sind alle Gäste auf Erden. Aber eingeladen wurden wir nie. Irgendwann waren wir da – und mussten uns zurechtfinden in einer Welt, in der Kriege im Namen von Göttern geführt, Comicfiguren Präsidenten werden und sich alle elf Minuten jemand über Parship verliebt. Einen Ausweg daraus bietet seit jeher die Musik. Früher war das Punk, heute sind es experimentelle Spielarten der Clubmusik, die einem aus der ideologischen Obdachlosigkeit helfen, allen voran abstrakter Techno, aber auch Noise, Dubstep und Post-Industrial…
© TAZ, 30.8.2016
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