Ausstellung in Oberhausen: Legendäre Plattencover: Comic trifft Vinyl

Plattencover sind eine ganz eigene Kunstform. In Oberhausen beleuchtet eine Schau in der Ludwigsgalerie die perfekte Symbiose zwischen Comic-Kunst und Musik. Von Annabelle Steffes-Halmer.

Welcher Musikliebhaber und welche Musikliebhaberin kennt das nicht? Man spaziert in einen Plattenladen und bleibt an einem Cover hängen. Vielleicht weil es besonders schön, auffällig oder gar verstörend ist – egal, ein Blickfang eben, der zum Kauf motiviert. Und manchmal landen so Alben in unseren Musiksammlungen, die man sonst vielleicht nicht unbedingt gekauft hätte. 


Der bekannte Zeichner Philippe Druillet entwarf dieses bunte Cover für Jimi Hendrix‘ „Electric Ladyland“

Dass Schallplattencover wahre Kunstwerke sein können, weiß man spätestens seitdem Aubrey Powell und Storm Thorgerson in ihrem legendären britischen Foto-Design-Studio „Hipgnosis“ Cover für Bands wie Pink FloydThe Rolling Stones oder Led Zeppelin entwarfen. Seit 1968 haben die beiden Briten rund 350 Plattencover entworfen, die dazu beigetragen haben, dass die dazugehörigen Scheiben Kultstatus erreichten. 




Mit seiner Ausstellung in Oberhausen, die vom 16. Januar bis zum 8. Mai läuft, und dem dazugehörigen Katalog hat sich Sackmann einem wenig erforschten Thema gewidmet. „Es gibt ein wenig Literatur in Frankreich, aber in Deutschland gibt es so gut wie keine“, meint Sackmann, der selbst sowohl Schallplatten als auch Comics sammelt. Für die Ausstellung „VINYL! Die Comic-Cover“ hat er 200 beeindruckende Comic-Schallplatten-Cover zusammengetragen. 

© DW.Com, 24.1.2022

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