BBC Radio 3 Freeness: Long distance improv
Die Oxford Improvisers kamen 2021 online von verschiedenen Orten aus zusammen, um einen Raum der Zusammenarbeit und des Dialogs in einem Stück namens Between zu schaffen, das die physischen Entfernungen zwischen den Spielern widerspiegelt. Hier weben sie eine Welt mit immer neuen Texturen und Terrains, gefüllt mit leisen Schiebetüren und mitreißenden Kakophonien.
Das Trio Eris 136199 – Catherine Sikora, Han-earl Park und Nick Didkovsky – feiert sein 10-jähriges Bestehen mit einer Fern-Improvisationscollage, die einer ursprünglich 2017 in Derby aufgenommenen Performance neues Leben einhaucht. Jeder Spieler nahm einen neuen Teil auf, was zu tektonischen Verschiebungen, außerirdischem Summen und heimlichem Flüstern über die Zeit hinweg führte. Nick Didkovsky meint dazu: „Es ist, als würde man in ein Paralleluniversum blicken und hören, wie Eris in dieser Welt klingt.“
An anderer Stelle des Programms hören wir ein Stück mit reichhaltigen und ausladenden Improvisationen von einem Bewahrer der Shona-Kultur, dem verstorbenen simbabwischen Meister-Mbira-Spieler Dumisani Maraire. Als engagierter Musikethnologe schuf er ein neues Notationssystem für das Instrument und setzte sich weltweit für die simbabwische Musik ein.
Produced by Tej Adeleye A Reduced Listening production for BBC Radio 3
1 Sérgio Carolino – Below 0
2 Roamer – 5th Neck Of The Woods
3 The Chicago Plan – Variations On A Master Plan (Part 1)
4 Karen Willems – Waterdromen
5 Oxford Improvisers – Between
6 Afrorack – Why Serious?
7 Dumisani Maraire – Speechless
8 Caroline Kraabel – Recording The Other