„Be sure to wear some flowers …“ Die Hippies und der Summer of Love 1967
Der Summer of Love 1967 begann am 14. Januar im Golden Gate Park in San Francisco, wo der Hohepriester der Psychedelischen Revolution Timothy Leary predigte: „Turn on, tune in, drop out“.
Von Udo Zindel
Mit Gras, LSD oder Pevote hofften Hippies, sich durch ein rauschhaftes, universelles Bewusstsein in freier Liebe und Sexualität und echter Gemeinschaft vereinen zu können. Hunderttausend Jugendliche aus aller Welt strömten im Viertel Haight-Ashbury zusammen, überwacht von Polizeispitzeln, FBI-Agenten und Drogenfahndern.
Gegen Ende des Jahres war aus dem Aufbruch „too much of a good thing“ geworden. „Bad trips“ stürzten viele in Depressionen, Psychosen und in den Suizid. Trotz ihres raschen Verschwindens reichte der Einfluss der amerikanischen Jugendrebellion bis zur 68er-Bewegung in Deutschland und Europa.
© SWR 2, Feature, 16.1.2017
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