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Being a Story – Von der Kraft des Erzählens

Feature von Janko Hanushevsky. Die Essayistin Siri Hustvedt und der Historiker Philipp Blom denken über die Kraft und den Wandel von Narrativen nach. Welche Geschichten erzählen wir uns und warum? Beginnt unsere erste Geschichte bereits im Mutterleib?

Der Mensch ist die einzige Spezies, die sich Geschichten über sich selbst erzählt. Wir bestehen aus einer Fülle oft widersprüchlicher Geschichten, die uns prägen. Für den Historiker und Schriftsteller Philipp Blom sind sie mentale Landkarten, die wir brauchen, um uns zu orientieren in der, für unsere Sinne nicht zu bewältigenden Komplexität der Welt. Zugleich wandeln sich Narrative ständig.

Der Autor nimmt eine prägende Familiengeschichte zum Anlass, um zu untersuchen, wie sich Narrative im Laufe der Jahrzehnte ändern. Gemeinsam mit seinem Bruder reflektiert er über Kindheitserinnerungen und prägende Erzählungen von Flucht, Vertreibung und Exil seiner ukrainischen Familie.

Die Essayistin Siri Hustvedt ist überzeugt: Unser Bedürfnis nach Sinn hat biologische Wurzeln in der Beziehung zwischen Säugling und Mutter. Den Ursprung allen Erzählens verortet sie im Rhythmus unseres Körpers.



Being a Story – Von der Kraft des Erzählens
Redaktion im WDR: Johanna Tirnthal/Adrian Winkler
Produktion: DLF 2023

© WDR 3, Kulturfeature, 9.3.2024

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