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„Belcanto und Aberwitz“ Porträt des Schweizer Sängers Andreas Schaerer

Der in Bern lebende Sänger Andreas Schaerer ist einer der auffälligsten Musiker der ohnehin höchst produktiven eidgenössischen Jazzszene. Seine Fähigkeiten als Vokalist sind frappierend und bergen jede Menge Überraschungen.

Von Thomas Loewner

 

Ob mit seinem Sextett Hildegard Lernt Fliegen, im Duo mit dem Schlagzeuger Lucas Niggli oder im unbegleiteten Solo: Immer weiß Andreas Schaerer mit Vokaltechniken und Improvisationen zu überraschen, die weit übers Konventionelle hinausgehen. Zudem ist er ein vielseitiger und stilistisch flexibler Komponist. So zögerte er beispielsweise nicht, als er vor einiger Zeit das Angebot erhielt, eine Komposition für Hildegard Lernt Fliegen und das renommierte Orchester der Lucerne Festival Academy zu schreiben. Am besten kann Schaerer seine Vielseitigkeit als Sänger aber im Rahmen kleinerer Bands ausspielen. Mühelos gelingt es ihm, zwischen klassischem Belcanto und dadaistischen Vokalisen zu wechseln – oder er schlüpft in die Rolle eines Instrumentalisten. Besonders gut gelingen ihm etwa Soli, die einer Trompete zum Verwechseln ähnlich klingen. In den ,Jazzfacts’ gibt der 41-jährige Schweizer Auskunft über seinen Werdegang und die vielen Projekte, die er mit seiner Gesangskunst bereichert.

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© Deutschlandfunk, Jazzfacts, 10.5.2018

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