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BIMHUIS TV Presents: House of Wu Fei – ‘Tides and Time’ + Alexander Hawkins Solo

Dieses Doppelkonzert zeigt, wie breit das Spektrum der improvisierten Musik sein kann. Den Auftakt macht das neue Ensemble um die Guzheng-Virtuosin Wu Fei, bekannt durch ihre Zusammenarbeit mit John Zorn und Fred Frith. Das anschließende Duo Musho mit Sofia Jernberg und Alexander Hawkins schöpft aus den Erfahrungen, die sie beim Spielen mit einigen der Größen der äthiopischen Musik gemacht haben.


HOUSE OF WU FEI: TIDES AND TIME

Der immerwährende Zyklus von Ebbe und Flut, der die Küstenregionen auf der ganzen Welt prägt, ist eine Quelle der Inspiration für Wu Fei. Alte chinesische Poesie und die Wellen und Gezeiten sind die Leitlinien für ihr neues Ensemble House of Wu Fei, das in der Stadt Gent entstanden ist. Wu Fei kann der Guzheng, der chinesischen Zither, in Kombination mit ihrer Stimme ungeahnte Töne und Klangfarben entlocken. Ihr Soloalbum Yuan erschien bei John Zorns Label Tzadik. Auf ihrem ungewöhnlichen musikalischen Weg traf sie viele andere musikalische Freigeister, darunter Fred Frith, Gyan Riley und Abigail Washburn. House of Wu Fei wird von der niederländischen Kontrabassistin Louise van den Heuvel und zwei flämischen Musikern begleitet: Dijf Sanders an den elektronischen Instrumenten und Simon Segers (De Beren Gieren, Black Flower) am Schlagzeug.

Wu Fei: guzheng/vocals
DIJF: electronics/keyboards
Louise van den Heuvel: bass
Simon Segers: drums/electronics



Alexander Hawkins: piano

Alexander Hawkins ist ein Komponist, Pianist, Organist und Bandleader, der „mit nichts anderem in der modernen kreativen Musik vergleichbar“ ist. Er gilt als einer der innovativsten Denker seiner Generation. Seine eigene, einzigartige Klangwelt ist geprägt von einer tiefen Faszination für Komposition und Struktur sowie von einer Liebe zum Zufall und zu offenen Formen.

Seine Kompositionen gelten als „eine grundlegende Wiederbelebung der Komposition innerhalb der improvisierten Musik“, und seine Stimme als eine der „lebendigsten und markantesten im modernen Jazz“. Als Pianist wurde er als „bemerkenswert… mit erstaunlichen technischen Fähigkeiten und einer blühenden Fantasie“ beschrieben.

Video: Martijn van der Linden Lights: Philip ten Brink Audio: Chris Weeda

© Bimhuis TV, 10.5.2025

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