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Cologne Jazzweek: Tom Skinner’s „Voices of Bishara“

Mit Karl Lippegaus. Im Arabischen kann „bishara“ gute Nachrichten oder der Überbringer guter Nachrichten bedeuten. Zum Schlagzeugspiel Tom Skinners scheint das Wort gut zu passen.

Wie vor ihm Ginger Baker durchstreift der heute 44-jährige Brite die Trommelwelten. Während der Covid-Pandemie hörte Skinner häufig ein Soloalbum des Cellisten Abdul Wadud, „By Myself“ aus dem Jahr 1978. Sein erstes Soloalbum „Voices of Bishara“, das 2022 erschien, wurde eine Hommage an Wadud, der im selben Jahr verstarb. „Dieses Album markiert einen Versuch, etwas Wahrhaftiges durch Zusammenarbeit und Gemeinschaft in diese Welt wachsender Desinformation zu setzen,“ sagt Skinner. 2024 erschien die Konzertversion, das Album „Live at the ‚Mu‘“. Bei der Cologne Jazzweek stellte der Brite sein Quintett in neuer Besetzung vor, das Skinners und Waduds musikalische Visionen mit großem Können und viel Empathie vortrug.



Tom Skinner, Schlagzeug
Tom Herbert, Kontrabass
Francesca Ter-Berg, Cello
Chelsea Carmichael, Saxofon, Flöte
Robert Stillman, Saxofon, Klarinette

Aufnahme vom 5.9.2024 im ARTheater bei der Cologne Jazzweek

© Deutschlandfunk, Jazz Live, 10.12.2024

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