Musiktipps

Cuneiform: Alec K. Redfearn and the Eyesores – The Blind Spot / Dieses Wochenende für FIVE

„… mit einer vielfältigen und unmodernen Instrumentenauswahl sind Alec K. Redfearn und die Eyesores ebenso bizarr wie ansprechend. Das ist großartige Musik – mutig und experimentell, aber dennoch warmherzig und menschlich. Machen Sie Platz in Ihrem Folk-Revival-Regal für etwas, das zwar von Folk beeinflusst sein mag, aber keineswegs ein Revival ist.“Splended

„Sie bieten experimentellen Future Folk mit Elementen von echter Schmutz und Schweiß – und einem Hauch von Manie. Sehr empfehlenswert.“All Music Guide

„… charmant einfallsreich.“ jazzreview

„… eine Freude.“Copper Press

„The Blind Spot (ist) ein ambitionierter Liederzyklus, der Chorarrangements und eine Sopranistin einbezieht und dieser Meditation über Verlust und Sucht eine echte Requiem-Atmosphäre verleiht. Redfearn ist hier in Höchstform und dirigiert die magische Kollision von spiralförmigen Walzern mit dem Dröhnen einer speziell angefertigten Drehleier. Trotz des düsteren Themas ist die Musik immer noch exquisit schön, mit Übergängen zwischen den Songs, die ebenso integraler Bestandteil sind wie die Kompositionen selbst. Kunstvoll und doch völlig authentisch, ist dies das bislang gelungenste Album von Eyesores.“ Exclaim!

Dieses wunderbare große Ensemble aus Providence, Rhode Island, existierte zwei Jahrzehnte lang und brachte seine sehr originelle Musik dem Publikum in den USA und Europa näher.

The Blind Spot ist ihr sechstes Album und ihr zweites für Cuneiform. Es unterscheidet sich überraschend stark von The Quiet Room. Es enthält einige kürzere Songs, aber im Mittelpunkt des Albums steht ein sehr ambitioniertes Werk mit dem Titel „I am the Resurrection and the Light”, ein Liederzyklus für ein großes Ensemble mit einer Reihe verschiedener Musiker: Mit dabei sind Akkordeon, Violine, Viola, Waldhorn, Gitarre, Altsaxophon, Fagott, Kontrabass, Schlagzeug, „Loops, Processing und andere elektronische Klänge“ sowie mehrere Gesangsspuren von bis zu vier Sängern (Alec und drei Frauenstimmen).

Dieser Liederzyklus ist eine Laudatio und Meditation über Drogenabhängigkeit und den Tod durch Drogenabhängigkeit und damit verbundene Ursachen. Ein fesselndes, kraftvolles, anspruchsvolles und letztendlich wunderschönes und bewegendes Werk. Niemand sonst klingt wie The Eyesores und mit diesem Album kombiniert niemand eine solche Reinheit des Gesangs und des Instrumentenspiels mit einem solchen Gefühl der drohenden Unruhe (und das meine ich als höchstes Kompliment!).

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