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Das besondere konzert: Mark-Anthony Turnage: Blood on the floor für Jazzquartett und Orchester

Ein roher Parkettboden, umgeben von einer grellorangen Wand. Zwei Glühbirnen, ein Lichtschalter, und auf dem Boden ein grosser verspritzter Blutfleck. Sonst nichts, keine Szene, keine Figur. Das ist das Bild blood on the floor von Francis Bacon.

 

Es ist Inspirationsquelle für das gleichnamige Stück von Mark-Anthony Turnage – der in seiner Musik auch den Tod seines Bruders verarbeitet, der an einer Überdosis Drogen starb. Die sechste der neun Sätze, Elegy to Andy, ist eine eindringliche Melodie, die auch bei der Beerdigung gespielt wurde. Aber Musik wäre nicht Musik, könnte sie die Wirklichkeit nicht vielfach spiegeln und sublimieren. «Das Stück ist ein bisschen Strassen-, ein bisschen Funkmusik,» sagt Dirigent Ingo Metzmacher. «Es ist sehr jazzig, hat ganz viel Swing. Und es rockt auch. Deshalb haben wir uns gedacht, passt es auch ganz gut in den Pavillon, ins Zentrum Hannovers. Wir wollen damit ein bisschen Wind machen.»

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Mark-Anthony Turnage: Blood on the floor für Jazzquartett und Orchester

Martin Robertson, Saxofon
John Parricelli, E-Gitarre
Laurence Cottle, E-Gitarre
Ian Thomas, Schlagzeug
Ensemble Musikfabrik
Ingo Metzmacher, Leitung

Konzert vom 05.05.2017, Pavillon Hannover

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