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„Das Hörspiel vom Hörspiel 2016“ Werke aus dem Wettbewerb um den Karl-Sczuka-Preis 2016

Den Pionierjahren des Rundfunks entstammt eine Überlegung von Kurt Weill, die zur Definition einer neuen Kunstform geworden ist: „Wir können uns“, schreibt er 1925, „sehr gut vorstellen, dass zu den Tönen und Rhythmen der Musik neue Klänge hinzutreten, Klänge aus anderen Sphären: Rufe menschlicher und tierischer Stimmen, Naturstimmen, Rauschen von Winden, Wasser, Bäumen und dann ein Heer neuer, unerhörter Geräusche, die das Mikrophon auf künstlichem Wege erzeugen könnte, wenn Klangwellen übereinander geschichtet oder ineinander verwoben, verweht und neugeboren werden würden.

vorgestellt von Margarete Zander, Mitglied der Jury

1931 führte Friedrich Bischoff, damals Intendant in Breslau, bei der ‚Rundfunk- und Phonoschau Berlin‘, dem Vorläufer der heutigen Funkausstellung, Ausschnitte aus neuen Hörspielproduktionen vor. Er gab seiner Beispiel-Sammlung aus der Entwicklungsarbeit der Radiokunst den Titel „Das Hörspiel vom Hörspiel“.

Unter diesem Titel stellen Mitglieder der unabhängigen Jury Werke aus dem jährlichen Wettbewerb um den Karl-Sczuka-Preis vor, Werke der autonomen Radiokunst.

(Produktion: SWR 2016)

 

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