Die Karl-Sczuka-Preisträger von 2016
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Die Jury würdigt das Radiostück „Desert Bloom“.
Förderpreis an Marco Blaauw für „Engel der Erinnerung“.
Donaueschingen. Die Klangkünstlerin Christina Kubisch, der österreichischen Komponist und Produzent Peter Kutin und der österreichische Musiker und Tontechniker Florian Kindlinger sind bei den Donaueschinger Musiktagen für ihr Hörwerk „Desert Bloom“ mit dem Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst 2016 ausgezeichnet worden.
Die Jury in Ihrer Begründung:
Mit „Desert Bloom“ unternehmen Peter Kutin und Florian Kindlinger gemeinsam mit der Klangkünstlerin Christina Kubisch eine Expedition auf die akustische Rückseite der Wüstenstadt Las Vegas. Jenseits seiner glitzernden Oberfläche besteht das Zentrum des Entertainments aus einem extrem dichten Netz elektromagnetischer Wellen, die, als unablässiges Flimmern und Pochen hörbar gemacht, das Ausgangsmaterial eines faszinierenden Audioporträts einer Megacity zwischen Erzählung und Soundscape, Dokumentation und experimenteller Erkundung neuer Hörwelten bildet.
Desert Bloom:
„Engel der Erinnerung“ Hörspiel von Marco Blaauw
Mit: Lambert Blaauw und Lisa Charlotte Friedrich
Trompete, Komposition und Regie: der Autor
Ton und Technik: Sebastian Schottke
(Produktion: SWR, Institut für Musik und Akustik des ZKM Karlsruhe 2016)
© SWR 2 / Merci an: blog.ppstudios.de