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„Der Sturm – Theater als Reise zum Menschen“ Eine akustische Performance

Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist das Leben? Das waren Fragen, mit denen sich die Theateravantgarde der Sechziger- und Siebzigerjahre auseinandersetzte und die sie zum Zentrum ihrer Arbeit machte – denn für sie war das Theater eine Reise zum Menschen.

Von Evelyn Dörr

Ausgehend von einer performativen Ausdeutung von Shakespeares „Der Sturm“ reflektiert die Autorin die Theateransätze von Peter Brook und Jerzy Grotowski: ihre Utopien und Visionen, ihr Aufbegehren gegen den „Kunsttempel Theater“ und ihren Einsatz für ein „menschliches Theater“ vor dem Hintergrund der Studentenrevolte, der asiatischen Kriege und der Atombombenangst zu Zeiten des Kalten Krieges.


Regie: die Autorin
Produktion: rbb 2016

© kulturradio, Feature, 7.10.2018

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