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Deutschlandfunk Kultur: R.I.P. Sonny Rollins (1930-2026)

Der US-amerikanische Jazzmusiker Sonny Rollins ist mit 95 Jahren gestorben. Der Saxofonist gilt als einer der herausragenden Solisten des Modern Jazz. Wie auf der Webseite des Künstlers zu lesen ist, starb er am Montag in seinem Haus in Woodstock im US-Bundesstaat New York.

Rollins arbeitete seit den 1940er Jahren mit vielen Jazz-Größen zusammen, etwa Miles Davis, Thelonious Monk oder Art Blakey. Er spielte auf ihren Platten, veröffentlichte aber auch selbst zahlreiche Alben. Viele seiner Kompositionen wie „Doxy“ oder „Oleo“ wurden zu Jazzstandards. Rollins wurde mit etlichen Preisen bedacht und der „Saxophone Colossus“ (Saxofon-Koloss) genannt – nach dem Titel eines Albums von 1956, das als bahnbrechend gilt. Darauf ist auch einer seiner bekanntesten Songs: „St. Thomas“. Neben seiner Leidenschaft für den Jazz praktizierte Rollins begeistert Yoga. Seine Yoga-Übungen hätten ihm geholfen, sich von Drogen und Alkohol fernzuhalten, sagte er vor zehn Jahren der Nachrichtenagentur AFP in New York. Rollins war als junger Mann heroinabhängig und eine Zeit lang obdachlos.

© Deutschlandfunk Kultur, 26.5.2026

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