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„Die graue staubige Straße“ Von Ilona Jeismann und Peter Avar (47. Kriegsblindenpreis) // Link funktioniert

„Wirrwarr statt Musik“ war am 28. Januar 1936 ein Artikel in der „Prawda“ überschrieben. Gemeint war die Musik Schostakowitschs. Sein Stil wurde als unnatürlich, volksfremd, effektsüchtig und westlich verseucht gebrandmarkt. Der Komponist empfand die ideologischen Angriffe als Todesurteil und dachte an Selbstmord.

Zeugnis seiner Verzweiflung ist seine 10. Sinfonie. Schostakowitsch schrieb sie nach Stalins Tod 1953. Sie ist seine Abrechnung mit dem Diktator, der ihn mit Zuckerbrot und Peitsche züchtigen wollte. Sie ist aber auch ein musikalisches Dokument der Widersprüchlichkeiten im Leben des Komponisten.


(http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/DiegrauestaubigeStraße.mp3)

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Die graue staubige Straße

Von Ilona Jeismann und Peter Avar

Mit Dieter Mann, Winfried Wagner, Klaus Manchen, Jürgen Hentsch, Lissy Tempelhof

Produktion: SFB 1997

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