Radiotipps

Die Radiotipps für den 17.4.2025

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.


00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Neue Musik

Kompositionen von Casper Johannes Walter
Vorgestellt von Carolin Naujocks


19:00 Uhr HR 2 Hörbar

A Star is born?! Maya Delilah & mehr Musik grenzenlos
Wenn ein großes Streamingportal wie Spotify eine Künstlerin zur „Artist to Watch 2025“ erklärt, darf man schon mal hellhörig werden.


19:04 Uhr Bayern 2 Zündfunk

„Indigene Punks gegen Trump“ Mit Franziska Timmer und Matthias Hacker


19:30 Uhr Ö1 Konzert

Eötvös & Ives mit den Berlinern
Berliner Philharmoniker, Dirigent: Jonathan Nott; Pierre-Laurent Aimard, Klavier

Missy Mazzoli: Orpheus undone
Peter Eötvös: Cziffra Psodia
Charles Ives: Symphonie Nr. 4
(aufgenommen am 7. September 2024 in der Berliner Philharmonie)
Zum Ausklang des vergangenen Sommers brachten die Berliner Philharmoniker beim Musikfest Berlin 2024 drei starke musikalische Positionen auf die Bühne der Philharmonie, prominent besetzt mit dem Pianisten Pierre-Laurent Aimard und dem Dirigenten Jonathan Nott: Eine der derzeit erfolgreichsten New Yorker Komponistinnen, Missy Mazzoli, streckt eine Momentaufnahme der Orpheus-Sage zu einer Suite, Peter Eötvös‘ Hommage an seinen Freund, den romani-ungarisch-französischen Pianisten Györgi Cziffra dokumentiert dessen dramatische Biografie als musikalische Rhapsodie, und wurde nun zu einer In-memoriam-Aufführung des im März 2024 überraschend verstorbenen großen ungarischen Komponisten und Dirigenten selbst. In Charles Ives großbesetzter Vierter Sinfonie aus dem Jahr 1925 – mit Chor und Orchester – entsteht aus vielen übereinandergeschichteten Teilen in unterschiedlichen Metren und Tempi eine Collage, in der der amerikanische Avantgardist den unbeantwortbaren Fragen nach dem Leben und dessen Sinn nachgeht.


20:03 Uhr SWR Kultur Kaisers Klänge

Zwischen New Deal und Pearl Harbor – Musik für Franklin D. Roosevelt. Mit Niels Kaiser
Franklin D. Roosevelt war der US-Präsident mit der längsten Amtszeit. In seinen zwölf Regierungsjahren hat er auch Spuren in der Musikgeschichte hinterlassen. Am 12. April war sein 80. Todestag.


20:03 Uhr WDR 3 Konzert

Dortmunder Philharmoniker
Benjamin Britten: Sinfonia da Requiem op. 20
Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 4 c-Moll op. 43
Dortmunder Philharmoniker; Leitung: Gabriel Feltz
Aufnahme vom 10. Dezember 2024 aus dem Konzerthaus Dortmund


20:30 Uhr Deutschlandfunk Mikrokosmos

Die Anschlags – Russlands Spione unter uns (6/6) Das Comeback der Illegalen
Von Manuel Bewarder, Palina Milling und Florian Flade. WDR/NDR 2024

Die Anschlags, russische Spione, werden von der Polizei gefasst. Ihr Doppelleben geht jahrelang gut. Doch nun wird ihnen in Deutschland der Prozess gemacht. Was wird jetzt aus ihrer Tochter?
Nach einigen Jahre in Haft werden die Anschlags nach Russland abgeschoben. Ihre Tochter lebt weiter in Deutschland. Das Autorenteam findet heraus, dass die Familie wohl weiter in Kontakt steht. Und wir sehen, dass die Zeit der Illegalen mit den Anschlags nicht zu Ende gegangen ist. Funkverkehr und Plüschtiere aus dem Hause Anschlag werden verdächtig. Russische Spione, sogenannte Illegale – wer sind diese Menschen wirklich? Und sind die Anschlags vielleicht gar nicht die einzigen – schickt Russland noch immer Spione mit falscher Identität im Westen?


21:00 Uhr SWR Kultur JetztMusik

„Zwischen Avantgarde und Backlash“ Zur Lage der Gendergerechtigkeit in der Neuen Musik. Von Friederike Kenneweg
Im Jahr 2016 offenbarte die Studie „GRID – Gender Research in Darmstadt“ ein massives Ungleichgewicht bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik: Zwischen 1946 und 2014 waren weniger als ein Zehntel der aufgeführten Stücke Kompositionen von Frauen. In der Folge wurde viel über Diversität und Gendergerechtigkeit diskutiert, flankiert vom Hashtag #metoo, der ab Oktober 2017 auf der ganzen Welt auf Missbrauch, sexuelle Belästigung und Diskriminierung aufmerksam machte. Was hat sich seither in der Szene der Neuen Musik verändert? Wo besteht weiter Verbesserungsbedarf? Eine Bestandsaufnahme.


21:05 Uhr Deutschlandfunk JazzFacts

„Unerschlossene Gebiete“ Der Schlagwerker und Komponist Ches Smith. Von Niklas Wandt
Ches Smith studierte Komposition, Schlagzeug und Percussion. Seit den frühen 2000er-Jahren ist er Teil der vitalen New Yorker Avantgarde-Szene. Sein Schaffen ist so vielfältig, dass man ihm mit Genregrenzen kaum beikommt. Smith beherrscht eine ganze Palette von Schlaginstrumenten: das Schlagzeug, das Vibrafon, Pauken, Gongs und weitere Orchesterinstrumente. Eine besondere Leidenschaft hegt der gebürtige Kalifornier für die Tradition des haitianischen Vodou Drumming, das er in New York und auf Haiti selbst als Teil traditioneller Ensembles gespielt hat. „Laugh Ash“, die aktuelle Einspielung von Ches Smith als Bandleader, ist eine Bündelung seiner Ästhetik: vertrackte, diskontinuierliche Stücke für eine zehnköpfige Besetzung zwischen befreitem Jazz, Indie, Electronica und zeitgenössischer Konzertmusik.


22:00 Uhr ByteFM Groovie Shizzl mit Sebastian Reier

Eine Sendung, die ihrem Namen alle Ehre macht
Seit bald 15 Jahren auf ByteFM schafft es Groovie Shizzl noch immer regelmäßig, 40 Jahre alte Stücke auszugraben, die dann erstmals im deutschsprachigen Radio gespielt werden. Das lässt sich natürlich schwer überprüfen, ist aber als Hypothese erstmal ganz geil. Im Ernst: Auch in dieser Ausgabe rare-grooved Autor und Moderator Sebastian Reier uns einmal quer über den Planeten und präsentiert Vinyl aus Indien, Thailand, Malaysia, Frankreich, den USA, der DDR und mehr. Heraus kommt eine Sendung, die ihrem Namen alle Ehre macht!


22:03 SWRT Kultur Jazz and More

Heute mit: Emma Rawicz & Gwilym Simcock: Big Visit | Tobias Meinhart: Sonic River | Enemy: Fiend | Leszek Mozdzer/Lars Danielsson/Zohar Fresco: Beamo


22:03 Uhr WDR 3 Jazz

„News from the Drums“
Schlagzeuger und Schlagzeugerinnen wirken meist im Hintergrund einer Band. Erstaunlicherweise sind viele von ihnen aber auch Bandleader und Komponisten und damit die Köpfe der Band. Gerade gibt es mehrere neue Alben von Drummern.


23:03 Uhr Ö1 Sound Art: Kunst zum Hören

„Radiokunst in Schottland“
Radiophrenia Teil 2: Ö1 Kunst zum Hören präsentiert Ko-Produktionen, die gemeinsam mit dem Radiophrenia Festival in Glasgow, Schottland entwickelt wurden.
„Dieses Stück entstand Ende 2024 mit diesem Gefühl des Umherwanderns, des Flanierens in meinen Erinnerungen, die ich mit meinen Ohren, meinen Augen, meiner Nase, all meinen Empfindungen einfangen konnte, Dinge, die mein Leben ausmachen und die ich fast wie Schätze aufbewahre. Hier fühle ich mich frei, Überraschungen zu genießen, meine Erinnerungen wiederzuentdecken und ihnen neues Leben einzuhauchen.


23:03 Uhr Bayern 2, Bremen Zwei und MDR Kultur Nachtmix

„Musik von Morgen“ – mit Julien Baker & Torres, Tunde Adebimpe, Heavy Lungs. Mit Katja Engelhardt
Nachdem sich mehrere Artists zuletzt an Country versucht haben – im letzten Jahr etwa Beyoncé – stoßen nun auch Julien Baker und Torres zur illustren Runde, mit „Send A Prayer My Way“. Dabei kapern sie das Genre nicht, sondern reihen sich in den Kanon ein und singen von großen Geschichten in bodenständigen Bildern. Frontmann von TV On The Radio, Tunde Adebimpe, will es wissen: seine Soloplatte „Thee Black Boltz“ steht jetzt in den Regalen – und geht weg vom Rock zum Pop. Innerhalb der Band wäre ihm immer klar, egal wie seine Songskizzen aussehen, die anderen Mitglieder würden daraus etwas Gutes machen. Jetzt wollte er seine Ideen allein bis zum Ende denken. Und die Heavy Lungs aus Bristol finden nach wie vor Geschmack am Brachialen: „Caviar“ ist ein halbstündiger lauter Knall mit einigen kulinarischen Referenzen und arbeitet sich an mehr ab als nur dem Symbol für Wohlstand.
Außerdem mit dabei: Beirut, Neil Young, Vandalisbin, The Concrete Boys, Rhiannon Giddens und Justin Robinson, Soft Play und Adrian Younge. LP-/CD-Veröffentlichungen folgen meist etwas später – seht es euren Plattenläden nach.


23:03 Uhr WDR 3 Open

Krautrockmuseum [28] Zeitzeugen – Franz Martin Olbrisch. Mit Frank Hilberg und Florian Zwißler
Franz Martin Olbrisch – im Westerwald aufgewachsen – zog später nach Berlin, wechselte dort seinen Musikgeschmack radikal und ist jetzt Komponist und Professor an der Dresdener Musikhochschule.


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