Radiotipps

Die Radiotipps für den 29.11.2024

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1 und SRF 2.


00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Klangkunst

Kurzstrecke 149: Hörspielpreis max15 (2/2)
Feature, Hörspiel, Klangkunst − Die Sendung für Hörstücke aus der freien Szene

Am Mikrofon: Johann Mittmann und Ingrid Wenzel
Produktion: Autor*innen / Deutschlandfunk Kultur 2024 (Ursendung)


14:05 Uhr Ö1 In Concert

„Röhrende Bassklarinette, kräftiger Puls“ Denis Colin & Band beim Cully Jazz Festival 2024
Denis Colin hat sich dem Spiel der Bassklarinette verschrieben. Und er hat es immer verstanden, seine unverwechselbare instrumentale Stimme in originelle Besetzungen mit ebenso unkonventionellen Musikern – vom Duo bis zur zehnköpfigen Band – einzubetten. Wobei sich das Spiel des 68-jährigen Franzosen feinfühlig dem jeweiligen Ensembleklang anpasst. Mit Simon Drappier (Arpeggione – eine Gitarre, die mit einem Bogen gestrichen wird), Julien Omé (Gitarre), Pablo Cueco (Zarb – eine Trommel, die häufig in der persischen Musik Verwendung findet) und Matthieu Michel (Flügelhorn) gelang Colin am 13. April 2024 im Rahmen des Jazzfestivals im Schweizerischen Cully am Genfer See ein zauberhaftes Konzertereignis, dessen Musik in vielen Farben schillerte. Strikt akustisch, fein gesponnen, aber auch mit kräftigem Puls, über dem Denis Colin seine Bassklarinette fliegen und kräftig röhren lässt.


19:00 Uhr ByteFM Tiefenschärfe mit Dirk Domin

Between Kraut and Gaisma
Fred und Luna hat es erneut getan: wieder posthum eine unglaubliche Compilation mit Future Sounds of Kraut veröffentlicht. Auch nicht zu verachten: die Nummer 66 und 67 auf dem Label Smallville Records. Und spannend auch: das Album „Motherland“ von Gaisma!


19:00 Uhr HR 2 Hörbar

Heimkehr zu den Inseln mit Teitur & mehr Musik grenzenlos
Teitur Lassen ist sicherlich der bekannteste Musiker von den Färöer-Inseln und sein neues Album „Kvædi“, das er mit der dänischen Band „Girls in Airports“ aufgenommen hat, ist eine Art Heimkehr zu seinen musikalischen Wurzeln.


19:00 Uhr NDRKultur Musica

Vincent Peirani & Yamandu Costa im NDR Jazzkonzert


19:05 Uhr Bayern 2 Zündfunk

Mit Ann-Kathrin Mittelstraß und Ralf Summer


19:30 Uhr Ö1 Das RSO bei Wien Modern

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigentin: Susanne Blumenthal; Nicolas Hodges, Klavier.
John Cage: Concert for Piano and Orchestra
Tanja Elisa Glinsner: Ein Baum. Entwurzelt. Der ins Leere fällt .
Shiqi Geng: Musik für Kammerorchester – Version für großes Orchester (UA)
Marios Joannou Elia: Aima (Blut) für Orchester (UA)
(Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien in 5.1 Surround Sound)


19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Literatur

„Ein glühender Schmerzpunkt“ Über Trauer und Verlust
Mit Sabine Gruber und Daniel Schreiber
Tod, Trauer und Verlust werden gern aus unserem Leben verdrängt. Doch was, wenn kollektive Verluste zunehmend unser Leben bestimmen?


19:15 Uhr Deutschlandfunk Der Rest ist Geschichte

Der Geschichtspodcast: „Reichsbürger“ Warum Menschen sich in ein Deutsches Reich zurückwünschen. Von Jörg Biesler
Die Bundesrepublik sei kein souveräner Staat und noch immer von Alliierten besetzt: Das glauben sogenannte Reichsbürger. Wie sie die Geschichte umdeuten und von welchem historischen Reich sie träumen, darum geht es in dieser Folge.


20:00 Uhr Die große ARD Kinderradionacht – Grölen in Höhlen!

Die Welt unter unseren Füßen ist aufregend und geheimnisvoll. Normalerweise liegt sie im Dunkeln verborgen. Außer in der ARD-Kinderradionacht! Ab 20.05 Uhr gibt es fünf Stunden lang Geschichten aus der Tiefe: Wir erforschen geheimnisvolle Grotten, schleichen durch unterirdische Gänge, begleiten Abenteurer auf der Suche nach Bodenschätzen, reisen zum Mittelpunkt der Erde und folgen Tieren durch ihre unterirdischen Behausungen.


20:05 Uhr Deutschlandfunk Feature

„Van Goghs, Vermeer, Raffael“ Auf der Suche nach verschollenen Meisterwerken
Von Johannes Nichelmann und Stefan Koldehoff Produktion: Deutschlandfunk 2024

Van Goghs Porträt seines Arztes Dr. Gachet, ein Interieur mit zwei Frauen von Vermeer beim Konzert, das Bildnis eines jungen Mannes von Raffael: Drei Kunstwerke, die seit Jahrzehnten nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Werden sie wieder auftauchen?
Würden diese Gemälde wieder an die Oberfläche geraten, wäre jedes einzelne von ihnen einen dreistelligen Millionenbetrag wert. Die beiden Journalisten Johannes Nichelmann und Stefan Koldehoff sind seit langem auf der Spur solcher Meisterwerke, die heute in privaten Villen oder gut bewachten Zollfreilagern verborgen sind. Sie berichten von Gemälden, die dem Organisierten Verbrechen als Zahlungsmittel oder für Erpressungen dienen. Und von Bildern, die in den Nachkriegswirren gestohlen wurden. Sie klopfen an die Türen, hinter denen sie heute vermutet werden. Was für eine Bedeutung hat es, wenn Meisterwerke verschwinden? Wann beginnen sich Mythen um die Bilder zu spinnen und wie beeinflusst das ihren Marktwert? Welches Interesse haben die Eigentümerinnen und Eigentümer, ihre millionenschweren Kulturschätze zu verbergen? Diese Doku blickt in die verborgene Welt verschollener Meisterwerke.


21:05 Uhr Deutschlandfunk On Stage History

Blues Boy mit Zukunft: Der britische Musiker Oli Brown & Band
Aufnahme vom 8.2.2011 in der „Harmonie“ Bonn

Am Mikrofon: Tim Schauen (Wdh. v. 17.6.2011)
Damals, zu Beginn seiner Karriere, hat er noch (groovenden) Blues gespielt und sich die lockigen Haare akkurat glatt gekämmt. Heute, fast 15 Jahre später, sieht Oli Brown mit seinen langen dunklen Locken und zahlreichen Tätowierungen aus wie ein Rockstar – der er auch ist. Mit seinen Bands Raveneye und zuletzt The Dead Collective spielte er im Vorprogramm etwa von Cheap Trick und steht für modernen songbasierten härteren Rock-Sound. Doch schon zu Anfang seiner Karriere wurde schnell klar, welch guter Gitarrist und Musiker der 1989 in Norfolk geborene Brite ist. Im Februar 2011 waren sein Können und sein Charisma in der „Harmonie“ Bonn nicht zu übersehen. Spulen wir also noch einmal zurück zu Oli Browns Anfängen, der damals reihenweise britischer Musikpreise einheimste, und wiederholen eine ältere Ausgabe dieser Sendereihe für „On Stage History“.


22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur Musikfeuilleton

„Die unbekannte Seite des Opernkomponisten“ Puccinis geistliche Musik. Von Volker Mertens
Giacomo Puccini hat eine weitgehend unbekannte Seite: die kirchenmusikalische. Domorganist und -komponist in Lucca sollte er werden, so verlangte es die Familientradition. Der junge Giacomo gewann Preise im Orgelspiel und komponierte Musik für Luccheser Kirchen. In den letzten Jahren sind Orgelwerke für die kirchliche Praxis gefunden worden, sie zeigen die Begabung und den Mut des 16-Jährigen für frischen Wind im Gotteshaus. Am bekanntesten ist seine Messe, groß besetzt und groß dimensioniert, die er als Abschlussarbeit am Istituto Pacini schrieb. Als Komponist ist Puccini nur einmal zu seinen kirchenmusikalischen Wurzeln zurückgekehrt: in einem Kurz-Requiem für Giuseppe Verdi. Aufgeführt wurde dieses Werk einen Monat nach seinem Ableben.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Milestones

The Allman Brothers Band (USA) und ihr gleichnamiges Debütalbum (1969) Mit Sebastian von Haugwitz
Im November 1969 veröffentlichte The Allman Brothers Band ihr gleichnamiges Debüt-Album: Dessen Mischung aus Blues, Rock und etwas Country mit langen Improvisationen steht als Blaupause für den Sound des Sextetts aus Macon im US-Bundestaat Georgia sowie für das damals neue Genre Southern Rock. Konstanten der Allman Brothers waren von Anfang an die charakteristischen zwei(-stimmigen) Leadgitarren und zwei für einen swingenden rhythmischen Teppich sorgende Schlagzeuger. In der nur knapp drei Jahre bestehenden Urbesetzung mit den namensgebenden Allman-Brüdern Gregg als Sänger und Hammondorgel-Spieler und Duane an der Gitarre. Die zweite Leadgitarre spielte Dickey Betts, während Bassist Berry Oakley und die beiden Drummer Butch Trucks und Jai Johanny „Jaimoe“ Johanson das Fundament bildeten. Neben der brillanten Interpretation von Muddy Waters’ „Trouble No More“ und Gregg Allmans riffbasierten Bluesrockkompositionen enthält das Debüt mit „Dreams“ und vor allem „Whipping Post“ zwei spätere Livestandards.


23:00 Uhr NDRKultur NDR Bigband

Tim Hagans & NDR Bigband: In the Key of Synesthesia


23:03 Uhr Ö1 Sound Art: Zeit-Ton

„20 Jahre velak“ Kreativlabor und Austauschplattform. velak im Zeit-Ton Porträt
Der Verein für elektroakustische Musik – kurz velak – feiert heuer sein 20-jähriges Jubiläum. Gegründet wurde er von in Wien tätigen Musikschaffenden, die sich mit unterschiedlichsten Formen und Aspekten elektroakustischer Klang- und Kunstgestaltung beschäftigen. Monatlich trifft man sich zur „velak Gala“. Diese Reihe fand an Orten wie dem Brut oder dem Echoraum statt. In der Serie „Export“ gibt es Konzerte im Ausland, etwa in Tokio oder letztes Jahr in New York. Der Zeit-Ton präsentiert ein Porträt über die velak, diese prägende Einrichtung österreichischer, international vernetzter Elektroakustik.


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