„Die Samen des Misstrauens“ Russland und der Westen während Jelzin und Clinton von Andreas von Westphalen

1990 sahen sich die Russen als Sieger über den Totalitarismus. Groß war die Sympathie für die USA, die Präsidenten Clinton und Jelzin standen sich persönlich nahe. Am Ende blieb Enttäuschung: Die 1990er-Jahre gelten heute in Russland als Dekade der Demütigung.

Woher stammt das gegenseitige Misstrauen zwischen Russland und dem Westen, obwohl zu Beginn des Jahrzehnts beide Länder eine gewisse Freundschaft pflegten und es zahlreiche Initiativen gab, die Teilung der Welt zu überwinden und die Abrüstung weiter voranzutreiben?

Kaum ein Thema hat das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen so stark belastet wie die Osterweiterung der NATO. Bis heute widersprechen sich die Narrative im Westen und in Russland. – Was sind blinde Flecken und Fehleinschätzungen auf beiden Seiten, was wurde tatsächlich in den entscheidenden Gesprächen gesagt? 

Historiker aus den USA und Russland äußern sich hierzu, und zum Teil erst seit wenigen Jahren veröffentlichte Original-Dokumente kommen zu Wort, um Antworten auf die zentralen Fragen zu finden. Das Feature ist die Fortsetzung von „Die Wurzeln des Misstrauens“ über die Jahre der deutschen Wiedervereinigung und die mutmaßlichen Versprechungen rund um die NATO-Osterweiterung.



Die Samen des Misstrauens
Russland und der Westen während Jelzin und Clinton
Von Andreas von Westphalen

Regie: Fabian von Freier
Es sprachen: Sigrid Burkholder, Josef Tratnik, Daniel Berger, Tom Jacobs, Anja Gawlick, Gerd Daaßen, Ralf Drexler und Carlos Lobo
Ton und Technik: Wolfgang Rixius und Anton Blank
Redaktion: Wolfgang Schiller
Produktion: Deutschlandfunk 2021

© Deutschlandfunk, Feature, 8.6.2021

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