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Die verrückte und tragische Geschichte der Musikerin Q Lazzarus

Von Karl Fluch (Standard). Ihre Musik veredelte Filme wie „Das Schweigen der Lämmer“, doch Diane Luckey verschwand in der Obskurität. Dann wurde sie neu entdeckt. Happy End? O nein …

Ihr Name wirkt angesichts ihrer Geschichte wie ein Hohn: Diane Luckey. Das beinhaltet „Luck“, Glück. Und das hatte sie durchaus, doch ihr Pech klebte an ihm wie ein Schatten – bis zu ihrem frühen Ende. Die Geschichte der 1960 geborenen Diane Luckey beginnt Mitte der 1980er interessant zu werden. Damals war sie eine angehende Musikerin und fuhr in New York Taxi.

Eines Tages stieg der Regisseur Jonathan Demme in ihren Wagen und wurde auf die Musik aufmerksam, die aus dem Autoradio kam. Ein Gespräch entstand, und Luckey offenbarte, dass das die Musik der Band Q Lazzarus wäre, deren Sängerin sie sei. Demme war begeistert und verwendete einen Song der Band in seinem 1986er-Film Something Wild mit Melanie Griffith und Jeff Daniels. 1988 nahm Luckey den Song Goodbye Horses auf, den Demme in Married to the Mob mit Michelle Pfeiffer verwendete, der seine Wirkung aber erst in seinem Blockbuster Das Schweigen der Lämmer (1991) richtig entfaltete.

© Der Standard, Kultur, Musik, 28.2.2025

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