MusiktippsNachhören

Eine Diva des Vokal-Jazz

Sarah Vaughan war eine Frau mit einer außergewöhnlichen Stimme. Allein schon ihr Spitzname wies sie als Legende aus, „The Divine One“, „die Göttliche“. Mit Karsten Mützelfeldt.

Mit achtzehn gewinnt Sarah einen Gesangs-Wettbewerb in Harlems Apollo Theater – und gewinnt. Im Publikum sitzen der Pianist Earl Hines und dessen Sänger Billy Eckstine. Beide nehmen für sich in Anspruch, ihr „Entdecker“ und zu sein. Vaughans Spezialgebiet wird die Ballade. Sie macht unzählige Aufnahmen, in kleineren Besetzungen und mit Orchestern, nimmt für Jazz-Label Jazz und für Pop-Label Pop auf. So groß der Stimmumfang mit mehr als drei Oktaven, so breit das Spektrum ihrer Gestaltungsmittel. Was sie singt, wird zweitrangig, entscheidend ist, wie sie singt. Die Vaughan-Biografin Leslie Gourse: „In ihren Zwanzigern und Dreißigern war Sarahs Stimme leicht wie ein feiner Wein, in den Sechzigern kraftvoll wie ein reifer Cognac.“



© WDR 3, Jazz, 4.3.2024

It’s Crazy | 4:55
Sarah Vaughan

Cheek to Cheek | 5:05
Sarah Vaughan

Lush Life | 0:49
Sarah Vaughan

All of Me | 0:34
Sarah Vaughan

Nice Work If You Can get It | 0:33
Sarah Vaughan

Don’t Blame Me | 0:43
Billy Eckstine / Sarah Vaughan

Mean To Me | 0:51
Sarah Vaughan

Dedicated to You | 0:41
Billy Eckstine / Sarah Vaughan

Interlude (A Night in Tunisia) | 0:40
Sarah Vaughan

It’s Magic | 1:57
Sarah Vaughan

Black Coffee | 3:15
Sarah Vaughan

Alone | 3:55
Sarah Vaughan

Thanks for The Memory | 7:00
Sarah Vaughan

Mr. Lucky | 0:41
Sarah Vaughan

Polka Dots and Moonbeams | 0:58
Sarah Vaughan

Everything Must Change | 7:20
Sarah Vaughan

Tenderly | 0:50
Sarah Vaughan

Misty | 0:30
Sarah Vaughan / Marian McPartland

Jazz Corner of The World | 0:51
Quincy Jones

East of the Sun (and West of The Moon) | 0:12
Sarah Vaughan / Marian McPartland

It Had Better Be Tonight | 1:45
Sarah Vaughan

The Man I Love | 3:15
Sarah Vaughan

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert