Eine Lange Nacht über Whiskey „Welcome, Mr. Barleycorn“ / Auf Wunsch wieder online

Der Whiskey ist die meistverkaufte Spirituose weltweit. Aber das „Wasser des Lebens“ hat seine Tücken. Zwar wäre ohne ihn die Literatur um vieles ärmer – so mancher Dichter hätte aber wohl etwas länger gelebt, wenn er ihm nicht so stark zugesprochen hätte. Ein literarisches Whiskey Tasting unter anderem auf den Spuren von T. C. Boyle, Heinrich Böll und Jack London.

Von Rüdiger Heimlich

„Ein Glas ist fabelhaft“, sagt ein schottisches Sprichwort, „zwei sind zu viel, drei sind zu wenig.“ Kenner geistiger Getränke zelebrieren den Whiskey [Anm. der Redaktion: Uns ist bekannt, dass Whiskey je nach Herkunft unterschiedlich geschrieben werden kann; wir haben uns aber für diese einheitliche Schreibweise entschieden.] wie Fünf-Sterne-Köche ihre Saucen. Mal fruchtig-geschmeidig, mal rauchig-torfig – Geruch und Geschmack sind so vielfältig wie die Terroirs in Schottland, Irland, Tennessee oder Japan.

Doch Vorsicht: Der Whiskey kann mörderisch im Abgang sein. Er schafft Freund- und Feindschaften fürs Leben. Ohne ihn wäre der Wilde Westen nie erobert worden, Ernest Shackleton nicht ins ewige Eis aufgebrochen und Churchill nicht Literaturnobelpreisträger geworden; ohne Whiskey kein sündhaftes Chicago, keine Jazz Clubs in Harlem, keine Detektive in L.A.

Die Lange Nacht begibt sich auf die Spuren bekannter Literaten und Whiskey- Kenner. Und zeigt, warum der Whiskey längst kein Drink mehr nur für harte Männer ist.

Manuskript

© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 24.12.2016

 

Produktion dieser Langen Nacht:
Autor: Rüdiger Heimlich, Redaktion: Dr. Monika Künzel, Regie: Claudia Mützelfeldt, Sprecher: Josef Tratnik (Erzähler), Gunter Schoß (Zitator I), Bernt Hahn (Zitator II), Thomas Anzenhofer (Zitator III) Webvideo- und Webproduktion: Jörg Stroisch

Trailer zu „Angel‘s Share – ein Schluck für die Engel“ über den schottischen Whiskey auf Youtube:

 

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