Es War Einmal „La Dolce Vita“ Federico Fellini und der Mythos Cinecittà
„Ich bin nicht in Cinecittà, um Filme zu machen. Ich mache Filme, um in Cinecittà zu sein.“ Das sagte Federico Fellini – Regisseur, Zirkusdirektor, Magier. Bis auf wenige Ausnahmen drehte Fellini alle seine Filme in Cinecittà, der römischen Filmstadt.
Hier entstanden so wunderbare Werke wie „La dolce vita“, „8 1/2“ oder „Stadt der Frauen“. Fellini ist wie kein anderer Regisseur eng mit Cinecittà verbunden.
Doch heute müsste der Ort eigentlich Telecittà heißen. Denn dort, wo einst Fellini seinen Traum vom Kino verwirklichte, stehen jetzt die Container von Big Brother, werden Fernsehserien gedreht und TV-Shows produziert. Der Mythos von einst ist nur noch ein Schatten der Vergangenheit.
Von Claudia Wheeler
Regie: Nikolai von Koslowski
Produktion: rbb 2010
© kulturradio, Feature, 19.1.2020
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