Für Aribert Reimann … Nachrufe … Akademiegespräch mit Aribert Reimann
Reinhard J. Brembeck erinnert sich in der SZ, dass Reimann Melodien schreiben konnte, „die nie an Bekanntes erinnern, aber immer Träger von Ausdruck und Emotion sind. Angst, Sehnsucht, Wahn, Erotik, Unsicherheit. Jubel: Alles, was Menschen fühlen, konnte Reimann in seinen oft ins Unendliche zielenden Melodien einfangen. Wobei sich diese Melodien als organische Gebilde entfalten, völlig frei von Takt und Metrum, an die zu binden Reimann als langweilig und reizlos empfand“. © Text: Efeu/Perlentaucher
Zum Tod des Komponisten Aribert Reimann: Eine Vorliebe für die Bereiche des Dunklen
Vielleicht wird Reimanns Musik eines Tages als der dunkle Unterstrom zur tatkräftig unternehmerischen, karrierefröhlichen Oberfläche der Bundesrepublik verständlich. Ein Nachruf von Peter Uehling.
Weitere Nachrufe von Christian Wildhagen in der NZZ, Gregor Dotzauer im Tagesspiegel, Manuel Brug in der Welt, Judith von Sternburg in der FR und Reinhard J. Brembeck, der sich in der SZ erinnert, dass Reimann Melodien schreiben konnte, „die nie an Bekanntes erinnern, immer aber Träger von Ausdruck und Emotion sind. Angst, Sehnsucht, Irrsinn, Erotik, Unsicherheit. Jubel: Alles, was Menschen fühlen, konnte Reimann in seinen oft ins Endlose zielenden Melodien einfangen. Wobei diese Melodien sich als organische Gebilde entfalten, völlig frei von Takt und Metrum, an die sich zu binden Reimann langweilig und reizlos fand.“ © Text: Efeu/Perlentaucher