„Geliebt, kritisiert, erwachsen geworden“ Die Lange Nacht der Gamer und Computerspiele
Von Tobias Nowak (DLF). An Computerspielen schieden sich lange die Geister: Für die einen waren sie das abwechslungsreichste Hobby der Welt, für die anderen nur Mittel zu süchtig machender Gewaltverherrlichung. Aber das Bild hat sich gewandelt.
Heute werden Games gern als „Leitmedium des 21. Jahrhunderts“ angesehen und schaffen es regelmäßig in die Tagesschau. Zur Gamescom pilgern jedes Jahr Hunderttausende nach Köln, um mit ihrer Community die geteilte Leidenschaft zu feiern. Die Lange Nacht nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Welt der digitalen Spiele. Wir fragen: Wer spielt? Und was? Denn die Genres, die Spielwelten, die Spielerschaften sind mittlerweile sehr verschieden: Zwischen „Candy Crush“ auf dem Handy und „Grand Theft Auto“ auf der Videospielkonsole liegen Welten, bei Anspruch, Story, Gameplay, Preis oder Publikum. Und entsprechend unterscheiden sich die Motive der Spielenden. Welche soziale Rolle spielen diese so unterschiedlichen Games, welche politische, kulturelle oder wirtschaftliche? Und welche Risiken bringen Spiele mit sich – aber auch welche bisher kaum erschlossenen Potentiale, jenseits des Spaßes? Selbst traditionelle Kunstformen haben sich mittlerweile den Spielen zugewandt: In Romanen tauchen selbstverständlich Gamer auf, und symphonische Games-Musik lockt heutzutage ein ganz neues Publikum in die Konzerthäuser.
Geliebt, kritisiert, erwachsen geworden
Die Lange Nacht der Gamer und Computerspiele
Von Tobias Nowak
Regie: der Autor
© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 22.8.2026