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„HERZOG“ Porträt einer Leidenschaft. Von Beate Becker

Das Werk des Filmemachers Werner Herzog ist spektakulär und vielfältig und in seinem Geburtsland noch immer zu wenig bekannt. In diesem Porträt aus dem Jahr 2012 versammelt die Autorin Filmbilder, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Werner Herzog wird in Deutschland vor allem als Regisseur von Filmen mit Klaus Kinski wahrgenommen. Dahinter verschwindet, dass der Bayer, der seit Mitte der 90er-Jahre in Kalifornien lebt, bis heute mehr als 50 Dokumentar- und Spielfilme gedreht hat. Er dreht an exotischen Orten, unter extremen Bedingungen und physischen Anstrengungen und findet spektakuläre Bilder, die den Zuschauer existentiell berühren. Im Jahr 2012 machte die Autorin eine Bestandsaufnahme. Sie hat sich alle Filme angesehen und stellt den innovativen und eigensinnigen Regisseur in Filmausschnitten, Zitaten und Interviews mit seinem Bruder und Manager Lucki, dem Filmwissenschaftler Chris Wahl und seinem Kameramann Peter Zeitlinger vor.



HERZOG
Porträt einer Leidenschaft
Von Beate Becker
Regie: die Autorin
Mit: Geno Lechner, Max Urlacher, Wilfried Hochholdinger, David Czesienski
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012

© Deutschlandfunk Kultur, Feature, 16.8.2022

Beate Becker, geboren 1967 in Nürnberg, Buchhändlerlehre, studierte Germanistik und Geschichte. Autorin und Regisseurin. Lebt in der Pfalz. Zuletzt für Deutschlandradio: „Sieht man ja, was es ist. Der Maler Sigmar Polke und sein filmisches Werk“ (2016), „Manchmal artet es in Musik aus“ (2017), „Das Dorf ist überall − Ein Landtagebuch“ (2017), „Back to Yerevan“ (2017), „Musikalischer Maßstab. Unterwegs mit Sven Ake Johansson“ (2019), „Eine gute Geschichte ist nie ganz erklärbar − Edgar Reitz“ (2019), „Instant Composing“ (2020). Filme über (das) Filmemachen − Eine Lange Nacht über den radikalen Kinoerneuerer Jean-Luc Godard (2021).

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