„Ich war glücklich, ich habe gelebt“ Das schwierige Schreiben der DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann
Von Angelika Grunenberg. Deutschlandfunk 1996. Vorgestellt von Isabella Kolar. Brigitte Reimann ist zu ihren Lebzeiten eine der schillerndsten Schriftstellerinnen der DDR. 1933 geboren in Burg bei Magdeburg, lebt sie später in Hoyerswerda und Neubrandenburg.
Als sie 1973 mit nur 39 Jahren an Krebs stirbt, hat sie einige wichtige Romane geschrieben, in deren Mittelpunkt oft Frauen und deren Drang nach Emanzipation stehen. Ihr bekanntester Roman „Franziska Linkerhand“ bleibt leider unvollendet. Die erstaunlich moderne und kompromisslose Frau glaubt an die sozialistische Utopie, was sie nicht daran hindert, Kritik am politischen System der DDR zu üben.
© Deutschlandfunk Kultur, Aus den Archiven, 24.1.2026