„Irrationale“ Debatte über Rundfunkbeitrag
Insgesamt sechs Ministerpräsidenten haben sich bislang gegen eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab 2025 ausgesprochen – und unterlaufen damit das Verfahren zur Festlegung des Beitrags. Claudia Tieschky im Gespräch mit Bettina Köster.
Für Medienjournalistin Claudia Tieschky ist vieles an der Debatte um den Rundfunkbeitrag „extrem irrational“.
18,36 Euro zahlt jeder Haushalt in Deutschland monatlich für öffentlich-rechtliche Fernseh-, Radio- und Onlineangebote – noch bis Ende 2024. Wie hoch der Rundfunkbeitrag danach sein wird, ist noch unklar. Konkrete Zahlen werden erst für Anfang 2024 erwartet. Für die CDU/CSU-Fraktionen der Länderparlamente ist allerdings schon jetzt sicher:„Aus heutiger Sicht erscheint eine Anhebung des Rundfunkbeitrages ab 2025 politisch nicht vermittelbar“ – auf diese Resolution haben sich Ende Juni die Fraktionsvorsitzenden von CDU und CSU in den Landesparlamenten geeinigt. Soll heißen: wenn es nach CDU und CSU geht, soll der Rundfunkbeitrag ab 2025 nicht steigen.
© Deutschlandfunk, @mediasres, 21.7.23