Unbegleitete Soloauftritte waren ein Programmschwerpunkt beim Jazzfest Berlin 2019. Der Gitarrist Miles Okazaki interpretierte Thelonious Monk, Pianist Elliot Galvin improvisierte frei und sein Kollege Brian Marsella unternahm eine Tour de Force durch die Klaviertradition des Jazz.
Mit Odilo Clausnitzer
Für eine monumentale CD-Edition hatte der New Yorker Miles Okazaki 2018 sämtliche Kompositionen des Klavier-Individualisten Thelonious Monk alleine auf der halbakustischen Gitarre eingespielt. In Berlin präsentierte er auf großer Bühne eine Auswahl. Der junge britische Pianist Elliot Galvin dagegen gab sein frei improvisiertes, aber durchaus tonales Recital in intimem Club-Rahmen. Brian Marsella zelebrierte eine virtuose, facettenreiche Klavier-Show im besten Sinne.
Miles Okazaki, Gitarre
Elliot Galvin, Klavier
Brian Marsella, Klavier
Aufnahmen vom 1. und 3.11.2019 aus dem Quasimodo beim Jazzfest Berlin
Die Jazzfest-Konzerte im Haus der Berliner Festspiele eröffnete 2019 der amerikanische Pianist Brian Marsella. Einem Parforce-Ritt gleich spielte er sich…