Konzert von Moor Mother und Sumac „Bedrohliche Musik für eine bedrohliche Welt“
Von Benjamin Moldenhauer (TAZ). Sie waren maximal laut: Die Dichterin und Musikerin Moor Mother und die Post-Metal-Band Sumac traten in Berlin auf. Die gemeinsame Platte folgt diese Woche.
Wenn man verschiedene Weisen der Herstellung von musikalischer Intensität auf einer Bühne zusammenbringt und sie sich dann gegenseitig potenzieren, kracht es mitunter ganz gewaltig. Die Musikerin und Spoken-Word-Poetin Camae Ayewa macht seit fast fünfzehn Jahren unter dem Namen Moor Mother Musik in verschiedenen Konstellationen. Allen Ergebnissen dieser Zusammenarbeiten ist gemeinsam, dass sie auf verschiedenen Wegen ein Maximallevel an Energie, Anspannung und Präsenz erreichen. Im Bi Nuu am Schlesischen Tor spielte sie am Donnerstagabend mit der Post-Metal-Band Sumac ein Konzert, das das Publikum in einer knappen Stunde umfassend niederdrückte.
© TAZ, Kultur, Musik, 21.4.2025