Der Pianist und Komponist Nik Bärtsch vergleicht seine Kompositionen mit den Bildern des Malers M. C. Eschers, bei denen die…
Der Zürcher Pianist Nik Bärtsch ist bekannt für seine „Ritual Groove Music“. Nun fängt er seinen künstlerischen Kosmos in einem Buch ein. „Listening“ verbindet ästhetische Positionen mit Ratschlägen und Anekdoten. Von Florian Bissig

Kann das gutgehen, wenn ein Künstler ein Buch über sich und seine Kunst schreibt? Im Fall von Nik Bärtsch durchaus. Der Zürcher Pianist, der demnächst seinen 50. Geburtstag feiert, hat geschafft, was wenige Schweizer Musiker von sich behaupten können. Er hat eine eigene, unverkennbare Spielart entwickelt, in der er disparate Elemente aus Jazz, Funk und moderner Klassik zusammenführt.
Dank seiner Ritual Groove Music, wie er seinen Stil nennt, ist er international bekannt und anerkannt. Seine Alben erscheinen beim angesehenen Münchner Label ECM. Dieses Jahr ist sein zweites Solo-Album, «Entendre», erschienen.
© NZZ, Feuilleton, 12.7.2021
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