Lucerne Festival im Sommer: Des Sennen Geister-Geige // Werke von Heinz Holliger und Helena Winkelman

Die Oberwalliser Spillit haben sich in den 70er Jahren nicht nur mit Witz und Spielfreude die alten Weisen und Tänze der Eidgenossenschaft vorgenommen und ins Heute gebracht, sie liessen sich auch von zeitgenössischen Komponisten neue Werke auf den Leib schreiben. Zum Beispiel von Heinz Holliger.

In Alb-Chehr vertonte er eine Walliser Sage um zwei Hirten und einen übellaunigen Senn, die auf musizierende Geister treffen – was für den Senn tödlich endet. Kurz nach der Auflösung der Oberwalliser Spillit im Jahr 2001 gründete der Klarinettist Elmar Schmid das Ensemble sCHpillit, das nun erneut zusammenkommt, um neben Holligers «Klassiker» eine brandneue Partitur der Komponistin und Geigerin Helena Winkelman vorzustellen.

Helena Winkelman: Ronde des Lutins (Uraufführung)
Heinz Holliger: Fünf Kinderlieder nach «Brienser Tiitsch Väärsa» von Albert Streich
Heinz Holliger: Alb-Chehr. Geischter- und Älplermüsig nach einer Walliser Sage
Heinz Holliger: Gränzä – Grenzen. Gseits, Gsungus und Gspillts uber 10 Gedichtjieni va dr Bernadette Lerjen-Sarbach
sCHpillit

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Geisterchor (Peter Siegwart, Leitung)
Dani Mangisch, Sprecher
Sylvia Nopper, Gesang

Aufnahme vom 19. August, Lukaskirche Luzern

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