„Mit zwei Philosophen beim Jazzfest“ Wie Denker improvisierte Musik erleben
Jazzkritiker bewegen sich bei Jazzfestivals unter Jazzkritikern – und sind oft frustriert, weil die Kollegen ihr Urteil über die Konzerte nicht teilen.
Von Michael Rüsenberg
Michael Rüsenberg wollte es einmal anders machen und lud zu einem Abend des Jazzfest Berlin 2016 zwei Begleiter mit „ganz anderen“ Ohren ein: Philipp Hübl, 41, Juniorprofessor für Philosophie an der Universität Stuttgart und Michael Pauen, 60, von der Humboldt-Universität Berlin, einer der führenden deutschen Vertreter der Bewusstseinsphilosophie. Musikalisch trafen sie auf einen sehr abwechslungsreichen Abend mit dem Julia Hülsmann Quintett, der Saxofonistin Mette Henriette und dem Wadada Leo Smith Great Lakes Quartett. Wer hat den beiden Philosophen am besten gefallen? Ihr Urteil war einhellig.
© SWR 2, NowJazz, 19.1.2017
Tom Arthurs:
Komorebi
Julia Hülsmann Quartett & Anna-Lena Schnabel
Julia Hülsmann, Klavier
Tom Arthurs, Trompete, Flügelhorn
Marc Muellbauer, Bass
Heinrich Köberling, Schlagzeug
Anna-Lena Schnabel, Saxofon
Heinrich Köbberling:
Later
Julia Hülsmann Quartett & Anna-Lena Schnabel
Mette Henriette Martedatter Rolvag:
Pearl After und Veils After
Mette Henriette:
Mette Henriette, Saxofon
Henrik Norstebo, Posaune
Eivind Lonning, Trompete
Johan Lindvall, Klavier
Andreas Rokseth, Bandoneon
Odd Hannisdal, Violine
Karin Hellqvist, Violine
Bendik Voss, Viola
Ingvild Sandnes, Cello
Katrine Schiott, Cello
Per Zanussi, Bass, Säge
Dag Erik Knedal Andersen, Schlagzeug
Mette Henriette Martedatter Rolvag:
Late A La Carte
Mette Henriette
Wadada Leo Smith:
Lake Michigan, Ausschnitt
Wadada Leo Smith’s Great Lakes Quartet:
Wadada Leo Smith, Trompete
Jonathon Haffner, Saxofon, Klarinette
John Lindberg, Bass
Marcus Gilmore, Schlagzeug
Wadada Leo Smith:
Lake Michigan, Ausschnitt
Wadada Leo Smith’s Great Lakes Quartet
Anna-Lena Schnabel:
Burnout
Julia Hülsmann Quartett & Anna-Lena Schnabel