Moby-Dick oder: Der Wal ist ein Leuchtmittel
Von Andreas Hagelüken. Captain Ahabs Jagd nach dem weißen Wal ist Legende und doch nur roter Faden einer Erzählung über Industrialisierung, Globalisierung, den Vielvölkerstaat und weitere Untiefen. Zwei Handvoll Wissenschaftler loten sie aus.
Er sei überall zugleich und könne jederzeit auftauchen. Erscheinen wird er jedoch erst ganz am Schluss. Tiefe Gewässer des Moby-Dick. Ein Text so unfassbar wie der Wal selbst, von dem er handelt. Was dem Cowboy die Prärie, ist dem Walfänger die offene See. Und gen Westen liegt das gelobte Land. Doch Melville lässt seinen Cowboy – halb Mensch, halb Wal – nach Osten aufbrechen. Warum!?! Zwei Handvoll Wissenschaftler bringen Licht in das Dunkel dieses Romans. Willkommen an Bord der untoten Pequod – ein historisch-spekulativer Tatsachendiskurs.
Moby-Dick oder: Der Wal ist ein Leuchtmittel
Ein historisch-spekulativer Tauchgang
Von Andreas Hagelüken
Mit: Ethel Matala de Mazza, Armin Schäfer und Friedrich Balke, Markus Krajewski, Matthias Bickenbach, Cornelius Borck, Lars Friedrich, Roland Borgards und Harun Maye
Es sprachen: Jasmine Tutum und Michael Labres sowie der Autor
Ton und Regie: Der Autor
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
© Deutschlandfunk, Feature, 18.10.2025